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Sneff
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Donnerstag, 23.08.2007 22:39 1 |
Hallo Community,
das T610 war eines der erfolgreichsten und schönsten Handys in der Geschichte von Sony Ericsson. Schon damals faszinierte das Aluminiumgefühl, die Handhabung, die Optik und die Funktionen.
Heute kommt SE mit dem inoffiziellen Nachfolger, der aber weit mehr als das ist, verglichem mit seinem Urahn von Anno 2003 weit mehr. Das soll der folgende SE-World Testbericht zum neuen T650i zeigen.
Teil 1 - Erster Eindruck und Gerätefotos
Das äußerst kompakte, sprich flache T650i begeistert sofort: Das kühle Alu des schicken Covers liegt angenehm in der Hand. Das durchaus schwere Gerät (schwerer als man bei der Größe erwarten würde) vermittelt sofort einen Eindruck von Kraft und Eleganz. Die Tasten sind gut zu erreichen und trotz der kleinen Größe selbiger, haben diese einen angenehmen Druckpunkt und sind gut zu betätigen.
Negativ hingegen ist der Druckpunkt der Seitentasten, genauer der Lautstärkesteuerung aufgefallen. Die Tasten sind beide sehr hart und man kann nur schwer einschätzen ob die Taste gedrückt wird oder nicht.
Die Softkeys lassen sich gut betätigen und vor allem das Steuerkreuz lässt sich optimal drücken - auch dank der großen Fläche des mittleren Knopfs. Einziges Manko hier: Erwischt man die Softkeys zu weit außen, wird stattdessen die danebenliegende Taste verwendet - So erwischt man oft aus Versehen die Internettaste beim Druck auf die Rücktaste
Das Display ist sehr farbstark und bringt ein Bild der besten Güte herüber. Die farbige Unterseite ist nicht komplett glatt, sondern leicht rauh - hingegen sind die Aluelemente sehr glatt und haben die deutliche Optik von gebürstetem Aluminium.
Die Vorderseite ist bis auf die herausragenden Tasten eben und wird nur von der Kamera, dem Lichtsensor und dem gegitterten Frontlautsprecher unterbrochen. Das Steuerkreuz ist ebenflächig in die Front eingelassen. Das Displayglas wirkt massiv.
Die Rückseite ist plan, bis auf die herausragende Kamera. Sony Ericsson verspricht aber dass diese nichts passieren soll, da sie - wie auch das Displayglas aus kratzfestem Glas besteht.
Der seitliche, durchgehende Alustreifen rundet die Optik ab.
Die kleine Öffnung oben links stellt den Helligkeitssensor dar. Dieser misst die Helligkeit die hineinfällt und beleuchtet entsprechend das Display. Ist es dunkel, wird das Display abgedunkelt damit es nicht blendet - ist es hell wird das Display aufgehellt. Der Sensor gibt seine Informationen sehr schnell weiter. Gleichzeitig ist darin auch eine LED, die rot blinkt, wenn der Akku leer wird.
Damit ihr euch selbst einen Blick machen könnt habe ich einige Fotos vom Gerät selbst vorbereitet:
  
  
  
  
  
   
Der Lieferumfang:

Neben dem T650i selbst befinden sich folgende Inhalte im Lieferumfang:
- Akku BST-38
- Standard-Ladegerät CST-75
- Standard-Datenkabel DCU-65
- Headset HPM-75
- Ladestation CDS-71 (in 2 Teilen zum Zusammenbauen)
- Nylon-Tasche
- Handbuch
- PC-Suite CD-ROM
- SAR-Information
Hier seht ihr das Zusammenbauen der Ladestation und wie das T650i darin Platz findet:

Das Ladekabel wird in den zweiteiligen Bügel der Ladestation eingearbeitet und verriegelt. Das T650i sitzt dann relativ fest.
Dies ist die mitgelieferte Nylon-Tasche in die das T650i genau reinpasst:

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Sneff
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Freitag, 24.08.2007 21:58 2 |
Teil 2 - Die Menüstruktur und die Funktionen
Dieser Teil soll einen Eindruck über die Menüstruktur und den Funktionsumfang des T650i geben:
Das in den Bildern verwendete Design heißt "Squares"
Standby-Ansicht mit großer Uhr und das Hauptmenü
In der oberen Leiste sind stets verpasste Anrufe, Verbindungen oder Stati zu sehen. Links befindet sich die Empfangsanzeige und die GPRS-Anzeige. Daneben (weißes Symbol mit Wellen) wird der UMTS-Empfang dargestellt. Ganz rechts ist die Akkuladung. Wird im Standby die Uhrzeit wahlweise Groß oder klein dargestellt (hier groß) - so erscheint sie überall anders in klein neben der Akkuanzeige.
Die Nachrichten-Anwendung:
Hier können MMS, SMS und E-Mails geschrieben und gelesen werden
Der Dateimanager und die Bildansicht:
Über die Tabs können wahlweise alle Dateien, nur die Dateien auf dem M2-Stick oder nur die Dateien des Telefonspeichers angezeigt werden. Jeder Dateityp ist in verschiedenen Orten untergebracht und kann so bequem gefunden werden. Fotos der Kamera befinden sich beispielsweise unter "Album", MP3s unter "Musik"
Kontakteübersicht und Kontaktverwaltung:
Einer der zentralsten Punkte eines Handys. Kontakte eintragen, pflegen und darüber anrufen. Jedem Kontakt können mehrere Nummern zugewiesen werden und entweder auf der SIM oder im Telefon gespeichert werden. Jedem Anrufen können eigene Klingeltöne oder auch Videoklingeltöne zugeordnet werden.
Menüpunkt Organizer
Dieser Punkt beherbergt Alarme, Kalender, Aufgabenverwaltung und mehr. Hierüber lässt sich auch die Fotoleuchte als Taschenlampe aktivieren...
Alarme:
Hier können multiple Weckzeiten bzw Alarme festgelegt werden und mit einzelnen Alarmtönen belegt werden. Alarme ertönen auch wenn das Gerät auf Stumm gestellt wurde
Der Kalender:
Menüpunkt Unterhaltung und Spiele:
Unter diesem Punkt werden Spiele, Radio (weiter unten beschrieben), Videoplayer (weiter unten beschrieben) angesteuert...
Mediaplayer:
Videoplayer:
Radio und der Equalizer:
Einstellungen:
Hier kann das Handy den eigenen Wünschen angepasst werden und viele Einstellungen vorgenommen werden. Die Basiseinstellungen sind oben dargestellt.
Der Webbrowser (Netfront):
Anrufübersicht und Tätigen eines Anrufs:
Und dann war der Akku leer, was das Gerät mit Alarmton und vibrieren ankündigte

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Freitag, 24.08.2007 21:59 3 |
Teil 3 - Die Kamera
Unscheinbar im Vergleich zu einem K800i oder P1i verbaut kommt die 3.2-Megapixel-Kamera inkl Autofocus daher. Die Bedienoberfläche ähnelt den Cyber-Shot-Modellen und ist intuitiv bedienbar.
Per horizontaler Leiste kann jede Option wie Autofocus, Weißabgleich, Speicherqualität oder das Fotolicht verwaltet werden. Im Bildbetrachter kann danach jedes geschossene Bild erneut angesehen und gezoomt werden.
Die Fotoleuchte ist nur für gelegentliche Nachtaufnahmen gedacht, bei nahen Objekten ist diese aber viel zu hell. Allerdings kann die Kamera auch mit düsteren Lichtverhältnissen relativ gut umgehen. Wie die Fotoqualität genau ist, das zeigen die folgenden Beispielfotos, die, sofern nichts anderes dabei steht, mit voller Auflösung, Feiner Bildqualität und automatischem Autofocus bei +/- 0,0 Helligkeit und 1,0 Zoomfaktor geschossen wurden. Die Bilder wurden unbearbeitet hochgeladen
- Weite Aufnahme, Tageslicht (1)
- Weite Aufnahme, Tageslicht (2)
- Weite Aufnahme, Tageslicht (3)
- Weite Aufnahme, Tageslicht (4)
- Weite Aufnahme, Tageslicht (5)
- Weite Aufnahme, Tageslicht (6)
- Weite Aufnahme, Gegenlicht
- Weite Aufnahme, Tageslicht schattiger Vordergrund
- Makroaufnahme, Tageslicht (1)
(Makromodus)
- Makroaufnahme, Tageslicht (2)
(Makromodus)
- Makroaufnahme, Tageslicht (3)
(Makromodus)
- Makroaufnahme, sonnig (1)
(Makromodus)
- Makroaufnahme, sonnig (2)
(Makromodus)
- Makroaufnahme
(Makromodus)
- Makroaufnahme
(Makromodus)
- Makroaufnahme, Kunstlicht (2)
(Makromodus)
- Makroaufnahme, Kunstlicht (1)
(Makromodus)
- Mittelweite Aufnahme, Kunstlicht
(Makromodus)
- Leicht dunkle Lichtverhältnisse (1)
- Leicht dunkle Lichtverhältnisse (2)
- Dunkel, Nah ohne Licht
- Dunkel, Nah mit Licht
- Sehr Dunkel, Nah
(Maximale Helligkeitsregelung)
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Montag, 27.08.2007 21:54 5 |
Teil 5 - Fazit und Überblick
Mit dem T650i ist Sony Ericsson ein echter Design-Wurf gelungen. Ein sehr ansprechendes Mobiltelefon, das nicht optisch hochwertig wirkt sondern sich auch so anfühlt und auf einem technisch sehr hohen Niveau ist.
Nimmt man das T650i zum ersten Mal in die Hand, spürt man sofort das kalte Aluminium und die schwere des Geräts. Eine Schwere die man so gar nicht erwarten würde. Ein Arbeitskollege meinte, man spüre hier wirklich hochwertige Technik und kein billiges Plastik. Nichts wackelt, nichts knarzt - es sitzt einfach Bombenfest - auch dank der innovativen Akkuklappe, die die komplette Rückseite ausmacht. Optisch und technisch ist es über jeden Zweifel erhaben. Die klaren Formen, das brilliante Display, die sehr guten Tasten, die einem (trotz der vermeintlich kleinen Fläche) "gut unter den Fingern liegen". Die Bedienung ist SE-typisch durchdacht und logisch - Alle essenziellen Funktionen sind schnell erreichbar. Hinzu kommen Schmankerl wie das angeblich kratzsichere Kristallglas (Test hierzu ist verständlicherweise ausgeblieben) an Display und Kamera, der schnell reagierende Lichtsensor und die Tastaturbeleuchtungs-Effekte. Ich würde fast so weit gehen und von einem besseren und hochwertigen K800i sprechen. Wer beide Geräte in der Hand gehabt hat kann das soweit schonmal vom "Feeling" bestätigen. Wem welche Features (zB Cyber-Shot vs Design) nun wichtiger sind, muss jeder selbst entscheiden.
Denn auch Punkte wie die Sprachqualität, Erreichbarkeit und Performance spielen auf oberster Liga. Lediglich die allgemeine Lautstärke könnte etwas höher sein.
Letztendlich ist es der Geschmack, der entscheidet - auf jeden Fall kann ich nur wiederholen: Mit dem T650i hat Sony Ericsson die T-Serie erfolgreich unter den neuen Trend-Credo wiederbelebt und gleich ein Bombengerät geliefert.
Wer Qualität für seinen Preis haben möchte, der sollte unbedingt zugreifen, denn der Preis ist durchaus gerechtfertigt.
Den inoffiziellen 6. Teil des Testberichts findet ihr hier
Ich hoffe, euch hat mein Testbericht gefallen. Fragen zum Gerät könnt ihr gerne in diesem Forenbereich stellen.
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Informationen zum Test:
Getestetes Gerät: Sony Ericsson T650i
Produktionsdatum: 33. Woche 2007
Firmware: R7AA024
Kamera-Version: 4.1 / 3.1
Mini-Benchmark
Boot-Dauer (ohne PIN-Eingabe): 13 Sekunden
Dauer bis Einbuchung (Netz: T-Mobile): 3 Sekunden bei voller Empfangsleistung
Speicherdauer Kamerafoto: 4 Sekunden
Durchschnittliche Autofocus-Zeit: 3,5 Sekunden
Dauer bis Handy im Datenübertragungsmodus: 21 Sekunden
Kopierdauer PC->Handy: 1 MB auf Memory Stick: 5 Sekunden
Kopierdauer PC->Handy: 10 MB auf Memory Stick: 28 Sekunden
Dauer bis Handy nach Datenmodus wieder verfügbar: 12 Sekunden
Das T650i aus diesem Test wurde über unseren Partner JS-Handyshop bezogen. (T650i bei JS-Handyshop kaufen )
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